Dunmoore - Kapitel 8: Das Licht nach dem Nebel
Kapitel 8: Das Licht nach dem Nebel Der Sommer kam zurück. Spät, aber entschieden. Zum ersten Mal seit Wochen lag Wärme über den Hügeln von Dunmoor, und mit ihr kehrte das Leben in das kleine Dorf zurück. Fenster standen wieder offen, das Lachen der Kinder hallte über die Felder, und der See lag friedlich da – glatt wie Glas. Der Nebel war verschwunden. Und mit ihm die Angst. Die Stille nach dem Sturm Jonas Falk saß auf der alten Holzbank vor dem Cottage, das er einst nur zur Genesung hatte mieten wollen. Er trank Tee – diesmal nicht, um wach zu bleiben, sondern einfach, weil es schmeckte. Neben ihm lag ein Notizbuch. Nicht mit Listen gefüllt, sondern mit Seiten voller Gedanken, Erinnerungen, Beobachtungen. Kein Bericht, kein Polizeiprotokoll. Sondern eine Geschichte. Die Geschichte von Dunmoor. Vom Wächter. Von Schuld und Hoffnung. Und von einer jungen Frau, die aus dem Nebel kam und wieder ging. Versöhnung Aileen Kerr trat durch das Gartentor, zwei Becher...