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Freitag, 12. Juli 2024

DIE BEFREIUNG VON CENTRALIA.


Von JOHN ARTHUR BARRY,

in der Zeitschrift The Pastoralists' Review.
Veröffentlicht in Englisch in der The Press (Christchurch, NZ)

Mittwoch, August 8, 1894

 "Das Pferd, das weiß so einiges, der Ochse ist ein Narr;
Der Elefant ist ein Gentleman, das Maultier einfach nur starr;
Doch der Kamel vom Versorgungszug, wenn alles ist gesagt,
Ist ein Teufel, ein Strauß und ein Waisenknabe, wie’s ihm behagt.
Er reibt und scheuert, lahmt und kämpft – er stinkt ganz fürchterlich;
Er läuft für immer weg, lässt man ihn frei ein kleines Stück;
Er frisst den ganzen Tag lang Gras und schreit die ganze Nacht,
Und kommt er auf glitschigen Boden, teilt er sich in zwei, ganz sacht."
    -Barrack-room Ballads


Als Centralia zum ersten Mal besiedelt wurde, beklagten sich die Einwohner bitterlich über den Geruch der Gidya, die die Stadt umgab. Doch als die Bäume gefällt wurden, verflog dieser Missstand allmählich.

Dann verwandelte die Vorsehung die Stadt zum Dank für ihre Sünden in einen Kamel-Treffpunkt für den Rest des Kontinents und schickte ihnen kurz darauf eine große Siedeanstalt. Letzteres ist jedoch nur ein Detail und hat nichts mit der Geschichte zu tun, auch wenn Neuankömmlinge, die sich zum Essen hinsetzen und einen Hauch von Kamel und fauligem "Kocher" riechen, das Viertel überstürzt verlassen.

Als die ersten Kamele und ihre afghanischen Besitzer auftauchten, waren die umliegenden Siedler eher geneigt, sie mit Dankbarkeit zu begrüßen und ihre Nasenlöcher zu verschließen. Sie würden jedenfalls eine Erleichterung sein - so stellte man sich vor - gegenüber der Tyrannei und den hohen Zöllen der europäischen Spediteure. Doch als die letztgenannte Koalition zerschlagen war, sahen sich die Zentralasiaten mit einem Ungeheuer konfrontiert, das das Kommando übernommen hatte und sich um keinen Preis rühren wollte. Und die Invasion setzte sich fort, bis die "Wüstenschiffe" zu Tausenden gezählt werden konnten und ihr Gestank dem einer Pestilenz gleichkam.

Ebenso hatte jeder Mann, der im Centralia-Distrikt unterwegs war, sei es im Buggy oder im Sattel, vor dem Aufbruch eine bestimmte Beschwörungsformel: "Hoffentlich treffe ich heute nicht diese verdammten Kamele."

In einem solchen Fall war ein Zusammenstoß oder ein Blitzschlag oder beides unausweichlich. Beim bloßen Geruch der Kamele bäumten sich die Pferde auf und schnaubten wild, ein Anblick des seltsamen Tieres machte sie rasend, und ein Brüllen ließ sie wie wild davonstürmen.

Nur die Sattler und Stellmacher jubelten, denn sie hatten mehr Arbeit, als sie bewältigen konnten. Nichts schien die Anwesenheit der unbeholfenen Tiere ertragen zu können, und einmal, als der Zug aus der Hauptstadt genau gegenüber von der Stelle abfuhr, an der eine Schar von ihnen auf der Weide stand, fehlte es nicht an Leuten, die Ursache und Wirkung in Verbindung bringen konnten.

Als die Belästigung und der Gestank immer stärker wurden, wurden öffentliche Versammlungen einberufen, auf denen die Redner gegen die "Campbells", "Cammles" und "Kammils", wie sie unparteiisch genannt wurden, und gegen ihre heidnischen Fahrer wetterten. Aber es nützte alles nichts. Sie waren zu fest verankert, als dass man sie leichtfertig loswerden konnte. So zogen die "Strings" weiterhin schwer beladen aus Centralia hinaus, denn die Wüste erstreckte sich nach Norden und Westen, und Reiter und Männer in Fahrzeugen wurden weiterhin zerknüllt und zerschmettert, während der Fremde höhnisch kicherte. Und lange Zeit kam niemand auf das einzige absolute Heilmittel.

Eines Tages jedoch...

Freitag, 5. Juli 2024

Im Netz der Lügen: Kapitel 8 - Showdown

 

Der dramatische Showdown in Richters Villa

Die Nacht war ruhig und still, als Max, Julia und das Einsatzteam sich der prächtigen Villa von Jens Richter näherten. Die Villa lag abgelegen am Rande der Stadt, umgeben von hohen Mauern und dichten Wäldern. Es war das letzte verbliebene Versteck des Anführers des Syndikats, und sie wussten, dass dies der Ort war, an dem die endgültige Konfrontation stattfinden würde.

„Seid vorsichtig“, flüsterte Max, als sie sich der Villa näherten. „Richter ist gefährlich und könnte alles versuchen, um zu entkommen. Wir müssen vorbereitet sein.“

Julia nickte und überprüfte ihre Ausrüstung. „Wir haben alles, was wir brauchen. Wir werden ihn festnehmen und sicherstellen, dass er für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen wird.“

Lena überwachte die Operation aus der Entfernung und gab ihnen über Funk Anweisungen. „Ich habe die Überwachungskameras der Villa gehackt. Ihr habt etwa fünf Minuten, bevor Richter und seine Wachen realisieren, dass ihr da seid.“

Das Team bewegte sich schnell und lautlos über das Gelände, um die Villa zu umstellen. Max gab das Signal, und sie drangen gleichzeitig durch die Haupt- und Seiteneingänge ein. Im Inneren trafen sie auf bewaffnete Wachen, die sofort das Feuer eröffneten.

Ein heftiger Schusswechsel brach aus, doch das Team war gut vorbereitet. Sie bewegten sich systematisch durch die Villa, überwältigten die Wachen und drangen immer tiefer in das Gebäude vor. Max führte die Gruppe an, seine Sinne geschärft und bereit für jede Gefahr.

In einem großen, luxuriös eingerichteten Raum fanden sie schließlich Jens Richter. Er stand hinter einem schweren Schreibtisch, eine Pistole in der Hand, seine Augen voller Hass und Verzweiflung.

„Es ist vorbei, Richter“, sagte Max mit fester Stimme. „Legen Sie die Waffe nieder und ergeben Sie sich. Es gibt keinen Ausweg mehr.“

Richter lachte kalt und richtete die Waffe auf Max. „Ihr glaubt, ihr könnt mich einfach so festnehmen? Ihr habt keine Ahnung, mit wem ihr es zu tun habt.“

Max blieb ruhig und fixierte Richter mit seinem Blick. „Wir wissen genau, mit wem wir es zu tun haben. Und wir werden dafür sorgen, dass Sie für Ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.“

In diesem Moment stürmten weitere Wachen in den Raum, und ein erneuter Schusswechsel entbrannte. Max und sein Team kämpften tapfer, doch die Situation war angespannt. Richter nutzte das Chaos, um zu fliehen und verschwand durch eine versteckte Tür hinter dem Schreibtisch.

„Er entkommt!“ rief Julia, als sie sah, wie Richter durch den Geheimgang verschwand.

Max und Julia nahmen die Verfolgung auf, während der Rest des Teams die verbleibenden Wachen in Schach hielt. Der Geheimgang führte in ein unterirdisches Labyrinth aus Gängen und Räumen, doch sie ließen sich nicht abschütteln.

„Lena, kannst du uns helfen?“ rief Max in sein Funkgerät, während sie durch die dunklen Gänge rannten.

„Ich versuche, den Grundriss der Villa zu finden“, antwortete Lena hektisch. „Gebt mir eine Sekunde.“

Max und Julia setzten ihre Verfolgung fort, bis sie schließlich in einem großen, unterirdischen Raum ankamen. Richter stand am anderen Ende des Raums, eine schwere Tür hinter sich, die offensichtlich zu einem Fluchttunnel führte.

„Das Spiel ist aus, Richter“, sagte Max, seine Waffe auf den Verbrecher gerichtet. „Es gibt keinen Ausweg mehr.“

Richter zögerte, seine Augen huschten zwischen Max und Julia hin und her. „Ihr habt keine Ahnung, was ihr anrichtet“, zischte er. „Ohne mich wird das Syndikat nur noch stärker werden.“

Julia trat vor und schüttelte den Kopf. „Sie irren sich. Wir haben genug Beweise, um das gesamte Netzwerk zu zerschlagen. Es ist vorbei.“

Richter schnaubte und ließ die Waffe sinken. „Ihr werdet es bereuen“, sagte er, bevor er sich ergab.

Max und Julia sicherten Richter und führten ihn zurück durch das Labyrinth und die Villa hinaus, wo das restliche Team wartete. Die Operation war ein voller Erfolg, und die letzte Bastion des Syndikats war gefallen.

Zurück im Präsidium herrschte eine Atmosphäre der Erleichterung und des Triumphs. Max, Julia und Lena saßen zusammen in Max’ Büro, erschöpft, aber zufrieden.

„Wir haben es geschafft“, sagte Max leise. „Richter ist verhaftet, und das Syndikat ist zerschlagen.“

Julia nickte. „Ja, aber wir dürfen nicht nachlassen. Es gibt noch viele lose Enden, die wir aufklären müssen. Aber heute haben wir einen großen Sieg errungen.“

Lena lächelte müde. „Das haben wir. Und wir haben es als Team geschafft. Hoffmanns Tod war nicht umsonst.“

Die drei saßen noch eine Weile zusammen und reflektierten die Ereignisse des Tages. Sie wussten, dass ihre Arbeit noch nicht vollständig abgeschlossen war, aber sie hatten einen entscheidenden Sieg errungen. Gemeinsam, als starkes und unerschütterliches Team, hatten sie das Unmögliche möglich gemacht und Gerechtigkeit für Markus Hoffmann und alle anderen Opfer des Syndikats erlangt.

Der Kampf war noch nicht vollständig gewonnen, aber sie waren bereit, ihn zu Ende zu führen, bis das letzte Mitglied des Syndikats zur Rechenschaft gezogen worden war.

Freitag, 28. Juni 2024

Im Netz der Lügen: Kapitel 7 - Die Enthüllung

 

Lena findet entscheidende Beweise

Am Morgen der geplanten Operation war die Luft im Präsidium elektrisierend. Das gesamte Team wusste, dass dies der entscheidende Tag war, an dem sie das Syndikat endgültig zu Fall bringen könnten. Max, Julia und Lena waren früh auf den Beinen, bereiteten die letzten Details vor und überprüften ein letztes Mal ihre Ausrüstung und Pläne.

Lena saß an ihrem Schreibtisch, vertieft in die Analyse der letzten verschlüsselten Dateien, die sie auf den Festplatten gefunden hatte. Ihre Augen waren müde, aber ihre Entschlossenheit war ungebrochen. Plötzlich stieß sie auf eine Datei, die ihr Herz schneller schlagen ließ. Sie öffnete sie und begann zu lesen, ihre Hände zitterten vor Aufregung.

„Max, Julia, kommt schnell her!“ rief Lena, ihre Stimme zitterte vor Aufregung.

Max und Julia eilten zu Lenas Schreibtisch. „Was hast du gefunden?“ fragte Max, seine Augen auf den Bildschirm gerichtet.

Lena deutete auf die geöffnete Datei. „Es ist ein detaillierter Plan für die gesamten Operationen des Syndikats. Hier sind alle wichtigen Informationen: Treffpunkte, sichere Häuser, Namen der Mitglieder und sogar ihre nächsten Schritte. Es ist, als ob wir ihre gesamte Strategie in der Hand hätten.“

Max und Julia beugten sich vor und lasen die Inhalte. „Das ist unglaublich“, sagte Julia. „Mit diesen Informationen können wir nicht nur Richter und seine engsten Verbündeten verhaften, sondern das gesamte Netzwerk zerschlagen.“

Max nickte. „Das ist der Durchbruch, den wir gebraucht haben. Wir müssen sicherstellen, dass diese Informationen gesichert sind und dass wir sie nutzen, um unsere Operation zu koordinieren.“

Lena begann sofort, Kopien der Datei auf mehrere externe Festplatten zu erstellen und sie an verschiedene sichere Orte zu senden. „Ich werde diese Informationen auch an unsere Partnerbehörden weitergeben. Sie müssen vorbereitet sein.“

Während Lena die Dateien sicherte, wandte sich Max an Julia. „Wir müssen unser Team briefen und sicherstellen, dass jeder seinen Platz kennt. Diese Operation muss perfekt ablaufen.“

Julia nickte. „Ich werde die Einsatzbesprechung leiten. Wir müssen sicherstellen, dass alle bereit sind und wissen, was auf dem Spiel steht.“

Die Stunden vergingen wie im Flug, und bald war es Zeit für die Einsatzbesprechung. Das gesamte Team versammelte sich im Besprechungsraum, die Spannung war greifbar. Julia trat nach vorne und begann, die Details der Operation zu erläutern.

„Wir haben dank Lena entscheidende Beweise gefunden, die uns ermöglichen, das gesamte Syndikat zu zerschlagen“, begann Julia. „Hier sind die wichtigsten Punkte unserer Operation: Wir werden mehrere Razzien gleichzeitig durchführen, um sicherzustellen, dass niemand entkommt. Jedes Team hat spezifische Ziele, und wir müssen koordiniert vorgehen.“

Max trat vor und ergänzte: „Denkt daran, dass das Syndikat gefährlich ist. Sie werden nicht kampflos aufgeben. Aber wir sind vorbereitet, und wir haben die Unterstützung der Behörden. Heute ist der Tag, an dem wir Gerechtigkeit für Markus Hoffmann und alle anderen Opfer erlangen.“

Die Besprechung endete, und das Team machte sich bereit für die Operation. Max, Julia und Lena tauschten einen entschlossenen Blick. Sie wussten, dass dies ihr Moment war.

Am späten Nachmittag rückten die Teams aus. Die Koordination war präzise, und jedes Team wusste genau, was zu tun war. Max führte eine Einheit an, die sich auf ein großes Bürogebäude im Zentrum der Stadt konzentrierte, das als Hauptquartier des Syndikats diente. Julia leitete eine Razzia in einem Lagerhaus am Stadtrand, während Lena die digitalen Überwachungen aus dem Hauptquartier koordinierte.

Als Max und sein Team das Bürogebäude betraten, herrschte eine angespannte Stille. Sie bewegten sich schnell und leise durch die Korridore, bis sie auf eine verschlossene Tür stießen. Mit einem kräftigen Tritt öffneten sie die Tür und fanden eine Gruppe von Männern und Frauen, die überrascht aufblickten.

„Polizei! Keine Bewegung!“, rief Max, während er und sein Team die Raum sicherten. Die Mitglieder des Syndikats hoben die Hände und ließen sich widerstandslos festnehmen.

Zur gleichen Zeit stürmte Julias Team das Lagerhaus. Auch hier fanden sie wichtige Mitglieder des Syndikats und stellten Beweise sicher. Die Operation verlief wie am Schnürchen, und innerhalb weniger Stunden hatten sie die meisten hochrangigen Mitglieder des Netzwerks festgenommen.

Zurück im Präsidium herrschte eine gespannte, aber siegesgewisse Stimmung. Die Festnahmen waren erfolgreich, und die Beweise waren überwältigend. Max, Julia und Lena saßen zusammen in Max' Büro, müde, aber erleichtert.

„Wir haben es geschafft“, sagte Lena leise. „Das Syndikat ist zerschlagen.“

Max nickte. „Ja, das haben wir. Aber wir müssen wachsam bleiben. Es könnte noch lose Enden geben.“

Julia lächelte erschöpft. „Aber heute haben wir einen großen Sieg errungen. Hoffmanns Tod war nicht umsonst. Wir haben Gerechtigkeit für ihn und alle anderen Opfer erlangt.“

Die drei saßen noch eine Weile zusammen und reflektierten die Ereignisse des Tages. Sie wussten, dass die Arbeit noch nicht vorbei war, aber sie hatten einen entscheidenden Schritt getan, um das Syndikat zu zerschlagen und die Stadt sicherer zu machen.

Mit dem Wissen, dass sie zusammen als Team Unmögliches erreicht hatten, bereiteten sie sich auf die nächsten Schritte vor. Der Kampf war noch nicht vollständig gewonnen, aber sie waren entschlossen, weiterzumachen und sicherzustellen, dass die Gerechtigkeit siegte – koste es, was es wolle.

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